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Mitreißender Spirit, ein Feuerwerk positiver Impulse und eine großherzige Spende für die Kinderklinik

Er flog aus dem Kindergarten, von der Grundschule und von fünf verschiedenen Gymnasien. Heute ist er einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Speaker, persönlicher Berater namhafter CEOs und Coach in großen börsennotierten Unternehmen: Tobias Beck. Dass jemand wie er die Klaviatur der Motivationspsychologie beherrscht, liegt anhand dieses Lebensweges auf der Hand, ein Psychologiestudium sorgte für den wissenschaftlichen Background. So schoss sein Podcast sofort auf Platz 1 der Charts und wurde bereits mehr als 21 Millionen Mal heruntergeladen, Lufthansa und Eurowings haben ihn im Bordprogramm, Hunderttausende schulte Beck live. Jetzt war der international bekannte Speaker und Spiegel-Bestsellerautor in ungewohnt kleinem Rahmen unterwegs: im Schloss Hadamar begeisterte er rund 100 Führungskräfte aus Medizin und Pflege der St. Vincenz-Kliniken Limburg und Diez. Die Gage für seine Keynote in Höhe von 2500 Euro spendete der Wahl-Limburger der St. Vincenz-Kinderklinik.

Es war ein Dank für das große Engagement und die großartige gegenseitige Unterstützung in besonderen Zeiten: Die Einladung der Vincenz-Klinikleitung an die Führungskräfte aus Medizin und Pflege mit dem international renommierten Speaker Tobias Beck.

Mitreißend, eloquent und mit viel Esprit skizzierte Tobias Beck ebenso überzeugende wie einfache Strategien für  den persönlichen Arbeitsalltag. Das eher sperrige Thema „Kooperation und Wertschätzung in schwierigen Zeiten“ geriet zum spannenden Parforce-Ritt rund um die Themen Glück, Zufriedenheit und Miteinander, oder auch: Zusammenarbeit im Team. Sehr gezielt richtete Beck seine intuitiven Antennen auf sein Publikum aus: In einer sprühend-kreativen, aber auch nachdenklichen Key Note zündete der Speaker zahlreiche erfrischende  Impulse mit vielen Reminiszenzen aus seiner persönlichen Vita, die seine Zuhörer:innen inspirieren sollten, das Leben im Allgemeinen und den klinischen Alltag im Besonderen positiv zu verändern – Tenor: trotz aller Herausforderungen auch die glücklichen Momente wahrnehmen. Dass ihm dies insbesondere vor diesem Publikum nach dessen erschöpfenden Jahren der Pandemie ein großes Anliegen war, war sehr authentisch und unmittelbar zu spüren.  

In mitreißendem Spirit, dem sich keiner seiner Zuhörer:innen entziehen konnte, rief der gebürtige Wuppertaler seinen Zuhörern zahlreiche kleine, aber feine Optimierungsstrategien für den Alltag in Erinnerung. Und verwies darauf, dass dies oft ganz kleine, scheinbar unbedeutende Stellschrauben sein können (einfach mal lächeln, Spaß haben im Kleinen oder: ein Kopf ohne Verwirrung und ein Körper ohne Schmerz, das allein ist schon ein guter Tag). Vor allem aber stellte Tobias Beck, ebenso eloquent-elegant wie leicht verpackt – sehr existentielle Fragen. Zum Beispiel in Anlehnung an ein Zitat des Dalai Lama: Was ist, wenn Arbeit tatsächlich sichtbar gemachte Liebe ist? Was bedeutet das für meinen Arbeitsalltag im Krankenhaus? Und erinnerte gleichzeitig an ein höchst wirksames Rezept zur Bewältigung schwieriger Phasen: „Wir müssen lieben, was wir tun!“ Schließlich verbringe man 60 Prozent seiner Lebenszeit dort, wo man arbeite. In diesem Kontext rief er seine Zuhörerschaft auch dazu auf, sich immer mal wieder daran zu erinnern, aus welchem Grund man mit dieser Arbeit einmal angefangen habe.

Alles in allem eine Key Note, die einen Kreis schloss zur  Formulierung aus der Einladung der Krankenhausleitung zur Veranstaltung: „Wenn viele Menschen und Berufsgruppen Hand in Hand arbeiten, lässt sich alles bewältigen. Denn unsere einzigartige Stärke entsteht aus dem Zusammenwirken einzigartiger Menschen.“ Und letztlich eine kreativ-lebenspraktische Anleitung zum Teamgedanken, der letztlich die Arbeit in einem Krankenhaus trägt: mehr und intensiver am Lebensthema glücklich arbeiten zu arbeiten, was letztlich nicht jedem selbst, sondern den Anderen, dem großen Ganzen zugute kommt.

Nach einem unterhaltsamen Ausflug in die Welt der Spiegelneuronen, welcher in der Demonstration von Becks tierischem Persönlichkeitstest und damit dem Surfen auf individuellen Wellenlängen und der Spurensuche nach Stärken und Schwächen und möglichen Konstellationen verschiedener Persönlichkeitsstrukturen mündete, stand nur eines fest: Hai und Delfin, Wal oder Eule, das ist hier die Frage. Und manch einer fühlte sich an einen Moment zu Beginn der Veranstaltung erinnert, bei welchem der Ärztliche Direktor, Privatdozent Dr. Michael Fries, stellvertretend als besonderen Dank für Zusammenhalt und außerordentliches Engagement in krisenhaften Zeiten einen großen Blumenstrauß an Pflegedirektorin Martina Weich überreichte. Und alle im Raum spürten: Gut, wenn ein Hai auch mal den Wal macht…