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Elija ist das 500. Vincenz-Baby in diesem Jahr

Planbare Eingriffe waren in den letzten zwei Monaten im St. Vincenz-Krankenhaus Limburg aufgrund der Corona-Vorgaben nicht erlaubt und laufen derzeit erst langsam wieder an. Einige Dinge im Leben lassen sich aber nicht planen und so konnte im St. Vincenz vor kurzem die 500. Geburt in diesem Jahr gefeiert werden.

Vor lauter Corona-Meldungen wäre fast eine fröhliche Nachricht aus dem Kreißsaal untergegangen: dort konnte nämlich vor kurzem die 500. Geburt in diesem Jahr gefeiert werden. Kreißsaal-Oberärztin Inke Timmerbeul (Mitte) und die Hebammen Annette Scheid-Völker (links) und Nadine Seifert (rechts) freuten sich gemeinsam mit den Eltern über die Geburt des Jubiläums-Babies. Elija selbst sah die ganze Aufregung gelassen und verschlief den Wirbel um sich entspannt und zufrieden in Mamas Armen.

Elija heißt die kleine Persönlichkeit, die diesmal das Rennen um die Jubiläumsgeburt gewonnen hat. Mit einem Kampfgewicht  von 3975 Gramm und einer Größe von 55 Zentimetern begann er am 30. April sein Abenteuer Leben. Da Mama Sabrina Jöckel selbst als Krankenpflegerin im St. Vincenz Diez tätig ist, war es für sie und ihren Ehemann keine Frage, wo ihr drittes Kind auf die Welt gebracht werden sollte. 

Obwohl Elija in den Hochzeiten der Corona-Pandemie geboren wurde, hatten die Eltern in der geburtshilflichen Abteilung eine rundum positive Erfahrung: Väter waren im St. Vincenz nämlich zu jeder Zeit während der Geburt und danach auch zu Besuch erlaubt. Weitere Gratulanten mussten allerdings warten, bis Elija mit seinen Eltern in die eigenen vier Wänden nach Diez gezogen war. Dies habe dem jungen Glück jedoch keinen Abbruch getan, erzählen die Eltern. Vielmehr hat es dazu beigetragen, dass Elija einen sehr ruhigen Start ins Leben hatte und Kraft für den bevorstehenden Alltag tanken konnte. Fast ein wenig, als wenn sich das Motto des Kreißsaalteams gerade beim 500. Baby besonders bewahrheiten wollte: Denn „Wunderbar gebor(g)en von Anfang an“ lautet der Leitspruch, mit dem GeburtshelferInnen, Hebammen und KinderkrankenpflegerInnen „ihre“ Vincenz-Kinder ins Leben begleiten wollen. 

Lediglich Schwesterchen Klara (5 Jahre alt) und Bruder Leonard (3 Jahre alt) waren mit dieser Besuchsregelung nicht ganz so einverstanden und freuten sich umso mehr, ihr neues Familienmitglied möglichst schnell daheim begrüßen zu können.