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Allgemeine Informationen

Seit Wochen ist das neuartige Coronavirus weltweit ein Dauerthema in den Medien. Die rasanten Entwicklungen der letzten Tage führen unter anderem zu erhöhtem Informationsbedarf in der Bevölkerung. Daher bietet die Krankenhausgesellschaft St. Vincenz hier einen kurzen Überblick zum Thema und verweist auf valide Quellen, die regelmäßig aktuelle Informationen rund zum Thema Coronavirus bereitstellen:

Aktuelle Informationen zum Thema Coronavirus, die regelmäßig auf den neuesten Stand der Erkenntnisse gebracht werden, finden sich auf den Internetseiten des Bundesgesundheitsminiteriums (BMG), des Robert-Koch-Instituts (RKI), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI).

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Das neuartige Coronavirus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Nach dem aktuellen Stand des Wissens wird das Virus durch Tröpfcheninfektion, das heißt bspw. durch Husten oder Niesen, übertragen und nicht über die Luft.

Wie sehen die typischen Symptome aus?

Die Symptome des Coronavirus sind mit denen einer Grippe zu vergleichen. Dazu gehören ein allgemeines Krankheitsgefühl sowie Husten, Halskratzen und Fieber. Einige Betroffenen leiden auch unter Durchfall. Bei einigen Patienten kann das neuartige Virus einen schweren Krankheitsverlauf verursachen, der Atemprobleme und Lungenentzündungen beinhalten kann.

Wie sollten sich Personen verhalten, die den Verdacht haben, sich mit dem Virus infiziert zu haben?

Bei Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollten Betroffene ihren Hausarzt zunächst telefonisch (!) informieren und mit ihm das weitere Vorgehen besprechen. Nur Patienten mit schweren Symptomen, wie hohem Fieber und Atemnot oder starkem Husten, sollten eine Notaufnahme aufsuchen. Auch in diesem Fall sollte eine telefonische Vorankündigung erfolgen, damit sich das Personal entsprechend vorbereiten kann.

Welche Maßnahmen sollten Menschen treffen, um einer Ansteckung mit dem Virus vorzubeugen?

Die wirksamste Maßnahme, sich vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen, ist es, allgemeine Hygienemaßnahmen im Alltag zu beachten. Dazu gehören:

  • Häufiges und gründliches Händewaschen
    (die Hände von allen Seiten für mindestens 30 Sekunden gründlich mit Seife einreiben, mit fließendem Wasser abwaschen und mit einem sauberen Tuch sorgfältig abtrocken) und/oder Händedesinfizieren mit viruswirksamen Desinfektionsmitteln
  • Das Niesen und Husten in den Ellenbogen oder Einwegtaschentücher, die danach entsorgt werden
  • Das Vermeiden von Händeschütteln
  • Ca. 1 bis 2 Meter Abstand halten zu erkrankten und krankheitsverdächtigen Personen
  • Ggf. das Vermeiden von Menschenansammlungen

Schützt das Tragen eines Mundschutzes vor einer Ansteckung?

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts verringert  das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für gesunde Personen nicht signifikant.
Personen, die an einer akuten Atemwegsinfektion leiden, können durch das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes jedoch das Risiko verringern, andere Personen anzustecken. Wichtig ist dabei, dass der Schutz korrekt sitzt und regelmäßig gewechselt wird, wenn er durchfeuchtet ist.

Wichtige Telefonnummern

Das Bundesgesundheitsministerium hat unter der Telefonnummer (030) 34 64 65 100 eine Coronavirus-Hotline eingerichtet. Auch das Land Hessen hat ein Bürgertelefon eingerichtet: Unter der Telefonnummer (0800) 555 4 666 werden täglich von 8 bis 20 Uhr Fragen zum Coronavirus beantwortet. Auf Landkreisebene wurde ebenfalls ein "Bürgertelefon Corona Landkreis Limburg-Weilburg“ mit der Rufnummer (06431) 296-9666 eingerichtet. Sämtliche Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern mit medizinischem Hintergrund können dort beantwortet werden.